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Als das ungarische Reitervolk der Magyaren im Jahr 899 Norditalien plünderte, verlangte der Verkehr nach einem neuen sicheren Weg über die Alpen. Die Stadt Verona bot sich mit ihren starken Stadtmauern als Ausgangs- bzw. Endpunktpunkt dieser neuen Nord-Süd-Verbindung an.

Von Verona bis nach Hall wurde die Brennerstrecke mit befestigten Stützpunkten zur wichtigsten Straße über die Alpen ausgebaut. Nicht nur Händler, Pilger und gemeine Reisende profitierten davon. Der Weg war auch für die römisch-deutschen Kaiser entscheidend, da sie sich in Rom krönen ließen und zu diesem Zweck den Brenner überquerten.

Die neue Straße brachte einen regen kulturellen und wirtschaftlichen Austausch mit sich. Es entstand der Berner (Bern = Verona) Währungsraum, der es ermöglichte bis über den Brenner hinaus mit Münzen nach Veroneser Vorbild zu zahlen. Germanische und romanische Kultur trafen über diesen neuen Weg aufeinander und fanden im Alpenraum eine einzigartige Synthese.

Verona entwickelte sich inzwischen mit den auf Textilien spezialisierten Messen zu einer Drehscheibe des transalpinen Handels. An den Bozner Messen wurden diese Waren umgeschlagen und ihr Wert in Veroneser Währung fixiert, bevor sie ihre Reise über den Brenner antraten.
Nicht nur Kaufleute und Tuchhändler besuchten die überregionalen Märkte in Bozen und Verona, sondern ein reger kultureller Austausch fand darüber hinaus statt: Von Giottos Schülern, die im Bozner Dominikanerkloster malten über Michael Pacher, der einerseits bei Mantegna in Mantua lernte und andererseits in der gotischen Kunst des Nordens tief verwurzelt war, bis hin zu Albrecht Dürer, der auf zwei seiner Reisen über den Brenner zog und diese Gegend in Bildern festhielt.

 

Ausstellung "Verona - Tirol. Handel und Kultur am Brennerweg bis 1516"
geöffnet vom 31.03.2015 bis zum 01.11.2015


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