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Die Burgkapelle

Die höhere Repräsentationsqualität des Ostpalas gegenüber dem Westpalas äußert sich in der direkten Verbindung zur Burgkapelle. Die Kapelle stammt aus der Gründungszeit der Burganlage und war ursprünglich eine zweigeschossige Doppelkapelle.

Ende des 14. Jahrhunderts wurde dann jedoch ein Tonnengewölbe eingezogen und das obere Geschoss der Kapelle zu einem Wohnraum umgestaltet. Gleichzeitig erfolgte die Ausmalung der Kapelle mit Fresken der Bozner Schule. Diese Umgestaltungsmaßnahmen waren vermutlich mit der Kapellenneuweihe Ende Oktober 1391 abgeschlossen.

Über viele Jahrzehnte wurde die Burgkapelle im 18. und 19. Jahrhundert als Abstellraum genutzt, weshalb die vorhandenen qualitätvollen Fresken arg gelitten haben. Heute sind nur mehr die Szenen aus der Vita der Hl. Katharina von Alexandrien an der Westwand in nennenswerter Vollständigkeit erhalten.

Nach Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten wurde die Burgkapelle im Jahre 2000 wieder geweiht und dient heute als Kultraum für die umliegenden Bewohner. Aus diesem Grunde ist sie auch nicht im Rahmen einer normalen Führung zugänglich. Für die Besichtigung ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.


   Die Schlosskapelle

   Reste der Fresken

   Fresken aus der Vita der Hl. Katharina von Alexandrien

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Schloss Runkelstein, Kaiser-Franz-Josef Weg, 39100 Bozen;
   TEL. (+39) 0471 329808
   FAX (+39) 0471 324026