Sill 15

I - 39100 Bozen/Bolzano

Tel. +39-0471-329808

runkelstein@runkelstein.info

roncolo@roncolo.info

Lat: 46.51684 - Long: 11.35827

UTM/WGS84 X: 681.007,76 Y: 5.154.116,39

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© 2019

Schloss Runkelstein
Schloss Maretsch
Ruine Rafenstein

Schloss Runkelstein

VERANSTALTUNGEN 2019

Internationaler Workshop

11.01.2020

Der Fluch der Rose

04.06 - 30.06.2020

Lange Nacht der Bozner Museen

29.11.2019

In den Bozner Museen schlummern Abertausende von Objekten. Jedes von ihnen hat seine eigene Geschichte. Ob unglaublich, spannend, berührend oder informativ: In der Langen Nacht der Museen verraten sie ihre Geheimnisse auf inspirierende Weise. Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihre Lieben und lauschen den Geschichten in Ausstellungen, Führungen, Workshops, Theater und vielem mehr! Zwischen 16 und 20 Uhr sind die Angebote der Museen speziell auf Familien mit Kindern abgestimmt.


Das detaillierte Programm finden Sie auf www.langenacht.it und im Programmheft zur Langen Nacht der Bozner Museen.

Zu diesem Anlass ist der Eintritt in alle Museen frei!

Sonderausstellung

!verlängert bis zum 12. Januar 2020!

MAXIMILIAN I.

und seine Bilderburg Runkelstein

Am 4. November 1501 besuchte Maximilian I. die Bilderburg Runkelstein. Er sah die prächtigen, im Auftrag der bürgerlichen Familie Vintler um 1400 freskierten Helden und Rittergeschichten und in den Triaden des Sommerhauses die Darstellungen von König Artus, Gottfried von Boullion, Karl dem Großen, Cäsar und Theoderich. Diese waren für Maximilian nicht nur Vorbilder, sondern legendäre Persönlichkeiten, die er im weitesten Sinn auch zu seinen Ahnen rechnete. Die Bilderwelt von Runkelstein sollte sich entscheidend auf Maximilians Gedächtniskultur und Selbstdarstellung auswirken und nicht nur Schlüssel zu literarischen und künstlerischen Werken sein, sondern auch vorbildhaft für ein Grabmal werden, das jene Helden und Ahnen bewachen, denen Maximilian unter anderem auf der Bilderburg begegnete.

Laden Sie hier den Flyer zur Ausstellung herunter.

Castelronda auf Schloss Runkelstein

09.-10.06.2019

An drei Tagen die Schönheit und Faszination des Mittelalters erleben!
Auf sechs Burgen werden zahlreiche Veranstaltungen geboten - tauchen Sie ein in eine besondere Atmosphäre mit Spektakeln, mittelalterlichen Kostümen, Edelfrauen und Rittern zu Pferde.

​Sehen, hören, schmecken, riechen, staunen … ein unvergessliches Wochenende in und um Bozen erleben.
Auftritte von historischen Fahnenschwingergruppen bringen mittelalterliches Flair auch in die Ortszentren von Bozen und St. Michael/Eppan.

Für das detaillierte Programm auf den einzelnen Burgen: www.bolzano-bozen.it

Sonderausstellung

03.05.18 - 06.01.19

Schloss Runkelstein beherbergt den größten profanen Freskenzyklus des Mittelalters. Der heutige Bestand erstreckt sich über acht Räume, den Burghof bzw. Teile der Fassaden. Die erhaltenen Malereien bedecken über 500 m² an Wandfläche. Trotzdem entspricht dies nur rund 60% dessen, was ursprünglich vorhanden gewesen sein muss. Die Wandmalereien entstanden in mehreren Etappen im Auftrag der Bozner Familie Vintler in den Jahren zwischen 1388 bis ca. 1425.

 

Bereits gegen Ende des 16. Jh. verlor Runkelstein seine Funktion als Herrschaftssitz. 1626 berichtet Christoph von Mayrhofen an die Tiroler Regierung über Verwahrlosung und Baufälligkeit. Ein Brand 1672 schließlich zerstörte große Teile der Osthälfte von Runkelstein, wie den Bergfried und den östlichen Wohntrakt mit der Kapelle. Diese Schäden wurden bis zur Restaurierung Friedrich von Schmidts 1883 nie behoben und die Burg somit fast zweihundert Jahre dem Verfall überlassen. Durch diese Zerstörung, teilweise aber auch durch Eingriffe bei Restaurierungsmaßnahmen des 19. Jh., gingen Teile der malerischen Innenausstattung verloren.

 

1870 besuchte der Architekt Enrico Nordio auf seiner Grand Tour durch Italien Schloss Runkelstein. In der teilweise verfallenen Burg stieg er bis in die schwer zugänglichen Räume des östlichen Wohntraktes, wo er unter anderem Studien zu Dekorationselementen, Bordüren und Ornamenten für seine Schüler anfertigte. Die Ausstattung, welche Nordio bei seinem Besuch vorfand, verschwand nach 1884 durch Zerstörung oder Übertünchung. Allein die Studien Nordios machen es heute möglich, das ursprüngliche malerische Programm der verlorenen Ausstattung zu erahnen.

 

Erstmals wird auch der Bergfried von Runkelstein, der unter Friedrich von Schmidt wiedererrichtet wurde, für Besucher zugänglich sein.

Sonderausstellung

14.08.17 - 06.01.18

Die Romanik entfaltete ihre einheitliche Formensprache im Zeitraum vom 11. bis 13. Jahrhundert europaweit in Malerei, Skulptur und Architektur.

Wie konnten sich diese Bilderwelten in kurzer Zeit über einen großen Raum verbreiten und festigen? Einen Hinweis darauf liefern die bildlichen Darstellungen geprägter Kleinkunstwerke. Unübersehbar sind die Parallelen zwischen romanischer Formsprache und Münzkunst. Dass bei der Verbreitung von Bildinhalten neben den wandernden Künstlern auch die kleinen Silbermünzen eine große Rolle gespielt haben werden, ist bisher nur selten in Betracht gezogen worden. Wahrscheinlich dienten die unscheinbaren romanischen Kleinkunstwerke, die fast jeder mit sich im Geldbeutel herumtrug, dem einen oder anderen Kunsthandwerker als Vorlage.

 

Im süddeutschen Raum etablierten sich in romanischer Zeit hauptsächlich Augsburg und Regensburg als Zentren der Münzprägung. Ihre Gepräge erreichten den Status von Leitmünzen, die entlang der damaligen Handelswege weit über ihr Umfeld hinaus strahlten.

Die bunte Welt aus Tieren, Fabelwesen und Herrschern findet sich auf Münzen in einem sensationellen Fund, der unlängst in Schwaben ans Tageslicht kam und von der Staatlichen Münzsammlung in München angekauft wurde. Diese romanische Bilderwelt steht in enger Verbindung mit dem Alttiroler Raum, besonders mit den Brixner Prägungen. Erstmals werden diese Münzbilder in einen größeren kunsthistorischen Kontext gestellt und in Schloss Runkelstein zu sehen sein.

Diese neuen kunst- und wirtschaftsgeschichtlichen Erkenntnisse zeigen, dass Südtirol zu einem großen Kulturraum gehörte, der sich von Brixen bis nach Prag spannte.