Sill 15

I - 39100 Bozen/Bolzano

Tel. +39-0471-329808

runkelstein@runkelstein.info

roncolo@roncolo.info

Lat: 46.51684 - Long: 11.35827

UTM/WGS84 X: 681.007,76 Y: 5.154.116,39

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© 2019

Schloss Runkelstein
Schloss Maretsch
Ruine Rafenstein

Schloss Runkelstein

VERANSTALTUNGEN

Sonderausstellung

08. April 2020 - 10. Januar 2021

Die Fresken von Schloss Runkelstein mit der Jagd auf Hirsch, Keiler, Bär, Steinbock und Gämsen, aber auch die malerische Ausstattung anderer Burgen, Ansitze und historischer Höfe im Alttiroler Raum bieten einen wichtigen Einblick in die Geschichte der Jagd. Für die Kenntnis der damaligen Jagdformen und -techniken sind diese Darstellungen von höchster Bedeutung. 
Die Ausstellung behandelt die Geschichte der Jagd von der Frühgeschichte, bis in die Neuzeit.

Castelronda auf Schloss Runkelstein

31. Mai - 2. Juni 2020

An drei Tagen die Schönheit und Faszination des Mittelalters erleben!
Auf sechs Burgen werden zahlreiche Veranstaltungen geboten - tauchen Sie ein in eine besondere Atmosphäre mit Spektakeln, mittelalterlichen Kostümen, Edelfrauen und Rittern zu Pferde.

​Sehen, hören, schmecken, riechen, staunen … ein unvergessliches Wochenende in und um Bozen erleben.
Auftritte von historischen Fahnenschwingergruppen bringen mittelalterliches Flair auch in die Ortszentren von Bozen und St. Michael/Eppan.

Ein spannendes Programm für Familien, aber nicht nur, für das lange Pfingstwochenende!

Für das detaillierte Programm auf den einzelnen Burgen: www.bolzano-bozen.it

Der Fluch der Rose

04.06 - 30.06.2020

Wir freuen uns die Spielgemeinschaft des Bezirks Bozen - STV mit den Sommerspielen wieder auf Schloss Runkelstein willkommen heißen zu können.

Für alle Infos: www.fluchderrose.it 

KLANGfeste

8. - 23. Juli 2020

Auch heuer findet die beliebte Konzertreihe im malerischen Innenhof von Schloss Runkelstein statt. Freuen Sie sich auf 6 spannende Konzerte!

Das detaillierte Programm wird auf www.klangfeste.org veröffentlicht.

Lange Nacht der Bozner Museen

29.11.2019

In den Bozner Museen schlummern Abertausende von Objekten. Jedes von ihnen hat seine eigene Geschichte. Ob unglaublich, spannend, berührend oder informativ: In der Langen Nacht der Museen verraten sie ihre Geheimnisse auf inspirierende Weise. Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihre Lieben und lauschen den Geschichten in Ausstellungen, Führungen, Workshops, Theater und vielem mehr! Zwischen 16 und 20 Uhr sind die Angebote der Museen speziell auf Familien mit Kindern abgestimmt.


Das detaillierte Programm finden Sie auf www.langenacht.it und im Programmheft zur Langen Nacht der Bozner Museen.

Zu diesem Anlass ist der Eintritt in alle Museen frei!

Sonderausstellung

!verlängert bis zum 12. Januar 2020!

MAXIMILIAN I.

und seine Bilderburg Runkelstein

Am 4. November 1501 besuchte Maximilian I. die Bilderburg Runkelstein. Er sah die prächtigen, im Auftrag der bürgerlichen Familie Vintler um 1400 freskierten Helden und Rittergeschichten und in den Triaden des Sommerhauses die Darstellungen von König Artus, Gottfried von Boullion, Karl dem Großen, Cäsar und Theoderich. Diese waren für Maximilian nicht nur Vorbilder, sondern legendäre Persönlichkeiten, die er im weitesten Sinn auch zu seinen Ahnen rechnete. Die Bilderwelt von Runkelstein sollte sich entscheidend auf Maximilians Gedächtniskultur und Selbstdarstellung auswirken und nicht nur Schlüssel zu literarischen und künstlerischen Werken sein, sondern auch vorbildhaft für ein Grabmal werden, das jene Helden und Ahnen bewachen, denen Maximilian unter anderem auf der Bilderburg begegnete.

Laden Sie hier den Flyer zur Ausstellung herunter.

Sonderausstellung

03.05.18 - 06.01.19

Schloss Runkelstein beherbergt den größten profanen Freskenzyklus des Mittelalters. Der heutige Bestand erstreckt sich über acht Räume, den Burghof bzw. Teile der Fassaden. Die erhaltenen Malereien bedecken über 500 m² an Wandfläche. Trotzdem entspricht dies nur rund 60% dessen, was ursprünglich vorhanden gewesen sein muss. Die Wandmalereien entstanden in mehreren Etappen im Auftrag der Bozner Familie Vintler in den Jahren zwischen 1388 bis ca. 1425.

 

Bereits gegen Ende des 16. Jh. verlor Runkelstein seine Funktion als Herrschaftssitz. 1626 berichtet Christoph von Mayrhofen an die Tiroler Regierung über Verwahrlosung und Baufälligkeit. Ein Brand 1672 schließlich zerstörte große Teile der Osthälfte von Runkelstein, wie den Bergfried und den östlichen Wohntrakt mit der Kapelle. Diese Schäden wurden bis zur Restaurierung Friedrich von Schmidts 1883 nie behoben und die Burg somit fast zweihundert Jahre dem Verfall überlassen. Durch diese Zerstörung, teilweise aber auch durch Eingriffe bei Restaurierungsmaßnahmen des 19. Jh., gingen Teile der malerischen Innenausstattung verloren.

 

1870 besuchte der Architekt Enrico Nordio auf seiner Grand Tour durch Italien Schloss Runkelstein. In der teilweise verfallenen Burg stieg er bis in die schwer zugänglichen Räume des östlichen Wohntraktes, wo er unter anderem Studien zu Dekorationselementen, Bordüren und Ornamenten für seine Schüler anfertigte. Die Ausstattung, welche Nordio bei seinem Besuch vorfand, verschwand nach 1884 durch Zerstörung oder Übertünchung. Allein die Studien Nordios machen es heute möglich, das ursprüngliche malerische Programm der verlorenen Ausstattung zu erahnen.

 

Erstmals wird auch der Bergfried von Runkelstein, der unter Friedrich von Schmidt wiedererrichtet wurde, für Besucher zugänglich sein.