Sill 15

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© 2017

Schloss Runkelstein
Schloss Maretsch
Ruine Rafenstein

Schloss Runkelstein

Runkelsteiner Schriften zur Kulturgeschichte

2008 erschien der erste Band der Runkelsteiner Schriften zur Kulturgeschichte. Die Stiftung Bozner Schlösser publiziert seitdem jährlich begleitend zu den Ausstellungen Schriften, die mehr als Kataloge sind. Es sind Publikationen, die sich mit lokaler Geschichte, Kultur-, Wirtschafts- und Kunstgeschichte beschäftigen und immer einen Bezug zu den Schlössern Runkelstein und Maretsch aufweisen.
Dabei führt die Zusammenarbeit der Stiftung Bozner Schlösser mit internationalen Institutionen, Universitäten und Museen, Wissenschaftlern und Förderern in dieser Weise zu anschaulichen Ergebnissen, die von Bestand sind und dem statutarisch verankerten Auftrag der Stiftung zur Erforschung der Bozner Schlösser Runkelstein und Maretsch gerecht wird.
Die in zwei Sprachen herausgegebene Reihe der „Runkelsteiner Schriften zur Kulturgeschichte“ ist in diesem Sinn ein unverzichtbares Medium. Die deutsch- und italienischsprachigen Autoren, die immer wieder für eine Mitarbeit gewonnen werden können, sind ein Beleg dafür, dass diese Publikationen regionales und überregionales Interesse wecken und Wissenschaftler unterschiedlicher Sprachgruppen zusammenbringen.

Band 14

Maximilian I. und seine Bilderburg Runkelstein

2019

 

Am 4. November 1501 besuchte Maximilian I. die Bilderburg Runkelstein. Er sah die prächtigen, im Auftrag der bürgerlichen Familie Vintler um 1400 freskierten Helden und Rittergeschichten und in den Triaden des Sommerhauses die Darstellungen von König Artus, Gottfried von Boullion, Karl dem Großen, Cäsar und Theoderich. Diese waren für Maximilian nicht nur Vorbilder, sondern legendäre Persönlichkeiten, die er im weitesten Sinn auch zu seinen Ahnen rechnete. Die Bilderwelt von Runkelstein sollte sich entscheidend auf Maximilians Gedächtniskultur und Selbstdarstellung auswirken und nicht nur Schlüssel zu literarischen und künstlerischen Werken sein, sondern auch vorbildhaft für ein Grabmal werden, das jene Helden und Ahnen bewachen, denen Maximilian unter anderem auf der Bilderburg begegnete.

ISBN 978-88-6839-426-4

Band 13

Die Tiroler Gesellschaft im Sturm

der Reformation

2019

 

Im Herbst 2017 jährte sich zum 500sten Mal der schicksalsträchtige Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg und mit ihm der Beginn der Reformation. In einer Zeit, als der Buchdruck im Aufschwung war, verbreiteten sich die Ideen von der Freiheit des Christenmenschen und der notwendigen Einschränkung der Macht und Willkür der Kirche in Windeseile. 
Auch und gerade die Grafschaft Tirol, am Schnittpunkt von verschiedenen Kulturen und wichtigen Handelsrouten, konnte sich diesem Einfluss nicht entziehen. 
Zum Beispiel die Tatsache, dass neben den Bauern und Bergwerksarbeitern Hutters und Gaismairs auch eine beachtliche Zahl an Adeligen in Tirol mit der neuen Lehre sympathisierten. 
Beweis dafür sind unter anderem einige bis heute erhaltene Kunstwerke in den Residenzen mancher Adelsgeschlechter, darunter das markante Schloss Maretsch in Bozen, das in den 1560er Jahren unter den Brüdern Römer ausgebaut und reich mit Fresken ausgestattet wurde.

ISBN 978-88-6839-436-3

Band 12

Die Bilderburg Runkelstein

Erhaltenes, Verlorenes, Wiederentdecktes

2018

 

Seit dem Jahr 2000 ist Schloss Runkelstein nach umfassenden Restaurierungen wieder zugänglich. Seither haben sich zahlreiche Wissenschaftler mit der Geschichte, den Wandmalereien und dem historischen Umfeld beschäftigt und dabei viel Neues ans Tageslicht gebracht. Der vorliegende Band bietet eine Zusammenschau der Erkenntnisse aus den letzten beiden Jahrzehnten, ergänzt durch Neufunde von historischem Bildmaterial, insbesondere der Dokumentation des Triestiner Architekten Enrico Nordio aus dem Jahr 1876.

ISBN 978-88-6839-373-1

Band 11

Geprägte Bilderwelten der Romanik

Münzkunst und Währungsräume zwischen Brixen und Prag

2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden neben Münzen, die nur mit Buchstaben versehen waren, auch romanische Bildmünzen. Besonders in Mitteleuropa zeigen diese einen außerordentlichen Bilderreichtum, der hier erstmals unter kunsthistorischen Gesichtspunkten als romanische Kleinkunst behandelt wird. Die Publikation betrifft dabei den geografischen Raum zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien.

ISBN 978-88-6839-309-0

AUSVERKAUFT

Band 10

Riesen und Zwerge

2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In keiner Burg finden sich so viele Darstellungen von mittelalterlichen Riesen und Zwergen wie in der Bilderburg Runkelstein. Dies gab den Anlass, die Thematik rund um die mythologischen Figuren, aber auch die Menschen, die an Riesen- oder Zwergenwuchs litten, zu vertiefen. Wenn auch der Schwerpunkt im Buch auf dem mittleren Alpenraum liegt, so war es der Stiftung Bozner Schlösser und dem internationalen Autorenteam doch ein Anliegen, über diesen geografischen Raum hinauszublicken.

ISBN 978-88-6839-198-0

Band 9

Nicolaus Cusanus

Ein unverstandenes Genie in Tirol

2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicolaus Cusanus (1401-1464) war ein Unversalgenie, der wesentliche Impulse für den Aufbruch in die Neuzeit gab. Als Fürstbischof von Brixen war er andererseits konservativ, streng und unflexibel. 550 Jahre nach Cusanus' Ableben erinnert dieses Buch an diesen großen Kirchenmann und Denker. Elf Autoren beleuchten aus verschiedener Perspektive die spannungsreiche Zeit des Cusanus in Tirol.

ISBN 978-88-6839-175-1

Band 8

Der Veroneser Währungsraum

Verona und Tirol

2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Werk werden erstmals keine politischen Grenzen als Einteilungskriterien verwendet. Vielmehr wird ein auf Vertrauen beruhender länderübergreifender Währungsraum behandelt. Dieser erstreckte sich von der Poebene bis über den Brenner. Die seit dem 10. Jahrhundert geprägten Veroneser Denare, d. h. Berner (Bern: altdeutsch für Verona), wurden in der Folge Leitwährung für Trient und Meran. Außer einer umfassenden Münz- und Währungsgeschichte enthält das Buch ein Corpus der Prägestätten Verona (CNV), Trient und Meran sowie der Nachprägungen (Beischläge) der Meraner Münzen in Cortemilia, Incisa, Ivrea, Acqui, Rivara, Mantua, Verona, Treviso,Padua, Vicenza, Parma, Savona, Aquileja, Hals-Leuchtenberg, Crevacuore, Zürich, Passau, Württemberg, Wien, Wiener Neustadt, Lienz und Toblach (CNTM).

ISBN 978-88-6839-139-3

AUSVERKAUFT

 Band 7

Verona-Tirol

Kunst und Wirtschaft am Brennerweg bis 1516

2015

 

 

 

In diesem Buch geht es um die Beziehungen zwischen Verona und Tirol, um Kunst und Wirtschaft am Brennerweg. Der Einfall ungarischer Reiterhorden ab 899 machte ganz Oberitalien unsicher und erschwerte die alte Verbindung zwischen dem antiken Altinum und Augsburg über den Reschen. Verona war der Ausgangspunkt eines neuen, erst auszubauenden Weges über den Brenner. Die Mauern dieser Stadt wurden in spätrömisch-ostgotischer Zeit verstärkt; überdies befand sich Verona am Endpunkt der leicht versperrbaren Berner Klause. Im Jahr 1516 verlor Kaiser Maximilian I. Verona, das von ihm so geliebte Dietrich Bern, an die Republik Venedig. Über viele Jahrhunderte hinweg stellte die Verbindung zwischen Verona und dem bayerischen Alpenvorland eine zentrale Transitroute dar. Diese neue Trasse über den Brenner wurde zum Schicksalsweg der Deutschen Könige auf ihrem Zug nach Rom und wurde auch Kaiserstraße genannt. Entlang des Brennerweges entwickelte sich ein Wirtschafts- und Kulturraum von europäischer und anhaltender Bedeutung.

ISBN 978-88-6839-093-8

Band 6

Artus auf Runkelstein

2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schloss Runkelstein beherbergt den weltweit größten profanen Freskenzyklus des Mittelalters. Im Sommerhaus der Burg sind die Malereien dem Legendenkreis um den sagenumwobenen König Artus von Cornwall gewidmet. Von Britannien nach Runkelstein war es ein weiter Weg, den die Legenden um König Artus und die Ritter seiner Tafelrunde zurücklegten. Im 14. Jahrhundert waren sie bereits kulturelles Allgemeingut geworden. Als Symbol des „Guten Herrschers“ war Artus auch in das Gedankengut der Vintler gelangt und wurde im Rahmen des allgemeinen Topos der „Neun guten Helden“ in den Wandmalereien auf Runkelstein dargestellt.

Die Burg wurde dadurch zum Ort der Verherrlichung des Rittertums mit König Artus als dessen Lichtfigur. Lokale Gewässerfunde aus keltischer Zeit erinnern an sein legendäres Schwert Excalibur. Auch besitzt die Bilderburg den einzigen erhaltenen Fresken-Zyklus des Tafelritters Garel – neben den weltberühmten Szenen um Tristan und Isolde.

ISBN 978-88-8266-987-4

Band 5

Tatort Tirol

Es geschah in Bozen

2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 26. Jänner 1363, knapp zwei Wochen nach dem Tod ihres einzigen Sohnes, überantwortete Margarete ("Maultasch"), Markgräfin von Brandenbug und Gräfin von Tirol, in Bozen die Grafschaft Tirol an Herzog Rudolf IV. von Österreich. Dass das Land damit an das Haus Habsburg fiel, mag auf den ersten Blick überraschen, zumal sich auch andere führende Dynastien um Tirol bemüht hatten. Was in den Jahren rund um die Erbeinantwortung von 1363 - auch an im Rückblick schwer Durchschaubarem und vielleicht Zwielichtigem - geschah, wie die Sicht auswärtiger Akteure auf die Vorgänge in Tirol war, das ist Gegenstand dieses Bandes, in dem zehn Autorinnen und Autoren auc manche bislang unbekannte Perspektive auf das Geschehen eröffnen.

ISBN 978-88-8266-976-8

Band 4

Simon und Sarah in Bozen

Jüdische Präsenz in und außerhalb der Stadt bis zum 18. Jahrhundert

2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Beziehungen zwischen der christlichen Mehrheit und der jüdischen Minderheit in Bozen waren niemals ganz spannungsfrei. In der Messestadt war man jedoch um vieles neutraler und vorurteilsfreier bzw. einfühlsamer als in den machtkonzentrierenden weltlichen und geistlichen Residenzstädten. Die Stadtgeschichte von Bozen kann keinesfalls, wie bisher, die jüdische Präsenz ignorieren. Diese Lücke zu schließen ist Aufgabe dieses Buches. Es wurde versucht in lebendiger Form jüdische Schicksale nachzuzeichnen. Schloss Runkelstein ist ein geradezu prädestinierter Ort für die Ausstellung „Simon und Sarah in Bozen“, weil in den weltbekannten Malereien die jüdische Präsenz in der Märktestadt auch bildlich dokumentiert ist. Der Auftraggeber Niklaus Vintler von Runkelstein hatte seit dem 24. Dezember 1392 als oberster Amtsmann auch die Aufsicht über die Juden von ganz Tirol.

ISBN 978-88-8266-888-4

Band 3

Krieg Wucher Aberglaube

Hans Vintler und Schloss Runkelstein

2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1411 übersetzte Hans Vintler das italienische Werk „Fiore di virtù“ des Tommaso Gozzadini ins Deutsche und erweiterte es durch Zusätze auf über 10.000 Verse. Es ist ein Kompendium der damaligen Vorstellungen über Tugend und Laster und ein Spiegel der spätmittelalterlichen Kultur. Namhafte Autoren haben sich mit dem verschiedenen Aspekten rund um diese Dichtung und die Vintler im 14. Und 15. Jahrhundert auseinandergesetzt.

ISBN 978-88-8266-787-0

AUSVERKAUFT

Band 2

Homo sedens

Sitzkultur in Tirol

2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stuhl ist ein Gebrauchsgegenstand, der in verschiedensten Situationen in allen sozialen Schichten verwendet wird. Mit anderen Worten: Jeder darf heute Platz nehmen – was früher ein Recht weniger war. Nach wie vor gibt es aber institutionelle Rangordnungen: Die Höhe der Lehne, die Form und das Material drücken nämlich die besondere Rolle derjenigen aus, die auf gewissen Stühlen sitzen.
Seit zehn Jahren greift Runkelstein besondere kulturgeschichtliche Themen auf und stattet die betreffenden Ausstellungen mit großteils aus Privatbesitz stammenden Exponaten aus. Außerdem werden Kunstgegenstände aus Tirol, die vor vielen Jahren ins Ausland gelangten, den Besuchern wieder zugänglich gemacht. Beispiele sind ein thronartiger gotischer Stuhl aus Bozen sowie ein Renaissance Brettschemel mit Brixner Bischofswappen, die sich im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg befinden.

ISBN 978-88-8266-702-3

Band 1

Rittertum in Tirol

2009

 

 

 

Das Buch greift ein Thema europäischer Dimension auf und bringt es erstmals in einen regionalen Zusammenhang. Besonders die Runkelsteiner und Lichtenberger Fresken, die wohl zu den bedeutendsten derartigen Zeugnissen Europas zählen, stellen herausragende Bildquellen zum spätmittelalterlichen Rittertum dar. Die Bilderwelt auf Schloss Runkelstein ermöglicht es, gleichsam einen authentischen Blick auf die Vorstellungen rund um die ritterliche Welt des späten 14. Jahrhunderts in Tirol zu werfen.

ISBN 978- 88-6011-132-6

AUSVERKAUFT

Tagungsbände der Stiftung Bozner Schlösser

Band 1

Der Venezianerkrieg Kaiser Maximilians I.

2019

2019 ist der Band 1 der Tagungsbände der Stiftung Bozner Schlösser erschienen. Die Publikationen erscheinen zweisprachig und beinhalten die Tagungsakte der Studientagungen, die im Rahmen der Ausstellungen auf Schloss Runkelstein und Schloss Maretsch organisiert werden.

Die Tagungsband einer internationalen Studientagung anlässlich des 500-jährigen Todesjahres von Kaiser Maximilian I. auf Schloss Maretsch beschäftigt sich besonders mit unterschiedlichen Aspekten des Krieges, den der Kaiser zwischen 1509 und 1516 gegen die Republik Venedig geführt hat und im Zuge dessen Tirol jene Ausdehnung erfahren hat, die es – mit kurzen Unterbrechungen – für vier Jahrhunderte bis zum Ende des Ersten Weltkrieges beibehalten sollte.

ISBN 978-88-6839-481-3